Selbstheilung durch Qi Gong

Selbstheilung durch Qi Gong
© petunyia – fotolia

Selbstheilung ist in der asiatischen Kultur und in der asiatischen Medizin keine Seltenheit. Viele medizinische Behandlung beruhen auf dem Prinzip der Selbstheilung. So regt beispielsweise die Akupunktur und Akupressur bestimmter Qi-Punkte (Lebensenergie-Punkte) die Selbstheilungskräfte des menschlichen Körpers an. Neben medizinisch bekannten und anerkannten Verfahren, welche die Selbstheilung des Körpers fördern, kann der Mensch von sich aus tätig werden. Bestimmte Bewegungsabläufe helfen, die eigenen Heilkräfte in Gang zu setzen. So wird beispielsweise durch Qi Gong die Selbstheilung des Körpers gestartet. Nachfolgend wird erklärt, wie Qi Gong helfen kann.

Wie funktioniert die Selbstheilung durch Qi Gong?

Qi Gong kommt ursprünglich aus China und beinhaltet Meditations- und Konzentrationsmethoden sowie Bewegungsformen. Durch Meditationsübungen, Konzentrationsübungen sowie Atem- und Körperübungen wird das Qi des Körpers angesteuert. Das Qi (die Lebensenergie) muss fließen. Ähnlich wie ein Blutkreislauf, kann der menschliche Körper sich nur selbst heilen, wenn der Fluss des Qi nicht unterbrochen wird. Ist der Qi-Kreislauf blockiert, können Krankheiten entstehen. Durch Qi Gong werden die Blockaden des Qi aufgelöst und so der Selbstheilungsprozess des Körpers gestartet.

Funktioniert die Selbstheilung durch Qi Gong sofort?

Das ist individuell verschieden. Nicht jeder startet beim ersten Mal Qi Gong sofort seine Selbstheilungskräfte. So können bestimmte Blockaden dazu führen, dass die Methoden nicht funktionieren. Menschen, die psychisch sehr blockiert sind, können häufig nicht loslassen und sich nicht auf die Übungen konzentrieren. Das kann beispielsweise folgende Gründe haben:

  • Nervosität
  • Ungeduld
  • hohe Erwartungshaltung
  • starke Selbstkontrolle
  • fehlender Glauben an Selbstheilung

    Womit startet Qi Gong?

Qi Gong startet in der Regel mit Fa Gong, das sind Atem- und Meditationsübungen. Zunächst sollte dazu eine bequeme Position eingenommen werden. Anschließend sollte sich der Ausführende auf seine Atmung konzentrieren und bewusst atmen. Wer schmerzende Stellen besitzt, kann sich nach mehreren Minuten ausgeführter Atemübung auf diese konzentrieren. Wer ein Kribbeln an Körper und Extremitäten spürt oder wem unkontrollierte Bewegungen an Körper und Extremitäten aufweisen, der hat es geschafft sein Qi zu aktivieren.

Neben Fa Gong gibt es weitere Elemente wie beispielsweise Bewegungsübungen, die teilweise aus dem Kampfsport stammen, aber langsam ausgeführt werden. Sie dienen dazu, dass Qi im Fluss zu halten und Blockaden aufzulösen.

Ersetzt Qi Gong den Fitnesssport?

Nein, Qi Gong ersetzt nicht Ausdauer- und Muskelaufbausport. Qi Gong hilft die Lebensqualität zu verbessern, dass Qi im Fluss zu halten, Qi-Blockaden aufzulösen und Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Qi Gong trägt zur gesunden Lebensweise bei. Sport und ausgewogene Ernährung ersetzt aber auch Qi Gong nicht. Nur die Kombination aus allem hält fit.

Gesund durch Edelsteine

Gesund durch Edelsteine
© Mivr – fotolia

Schon seit vielen Jahrtausenden gelten Edelsteine nicht nur als besonders kostbar. Sie spielen auch bei Spiritualität und Gesundheit eine große Rolle. Und jeder Edelstein hat dabei nicht nur seine eigene Entstehungsgeschichte. Die heilsame Wirkung der Edelsteine soll vor allem auf den positiven Schwingungen beruhen, die in Form von Energie auf den menschlichen Körper übergehen sollen. Die Wirkung von einem Edelstein setzt dann ein, wenn er als Schmuckstück – eingefasst in eine Kette, einen Ring oder ein Armband – getragen wird.

 

Welcher Edelstein gegen welche Krankheit

 

Jedem Edelstein werden besondere Heilkräfte bzw. Kräfte in Bezug auf die Prävention zugesagt. So bewahrt der rote Achat die Haut präventiv vor Ekzemen und strahlt auch auf die inneren Verdauungsorgane ab positiv, kräftigt vor allem die Nieren. Der grüne Achat soll die Darmtätigkeit aktivieren. Zudem kann er auch bei Gelenkergüssen und bei Kniegelenkentzündungen helfen. Der blaue Achat wirkt gegen eitrige Wunden und Insektenstiche und soll auch bei Beschwerden des Mittelohrs helfen. In vielen Kulturen verbreitet ist die Annahme, dass der Bergkristall – ein sehr seltener wertvoller Edelstein – eine positive Wirkung haben soll auf Blutgefäße und Herzkranzgefäße. Rückenschmerzen und Gliederschmerzen sowie Kopfschmerzen soll der Bergkristall ebenfalls lindern. Ein weiterer Klassiker, an den vor allem die europäischen Kulturen glauben ist die Wirkung von Bernstein. Gicht, Rheuma, aber auch Arthritis und Muskel- sowie Knochenerkrankungen soll das Tragen von einem Schmuckstück mit eingefasstem Bernstein lindern. Der Diamant schließlich soll gegen Blockaden und Verunreinigungen helfen und der Dolomit soll Lebenskraft gegen und vor Wutausbrüchen und starken Stimmungsschwankungen schützen.

 

Schutzstein und Heilstein

 

Allein schon aus dieser kurzen Auflistung sieht man, dass sich die Edelsteine in Schutz- und Heilsteine unterteilen. Hier noch einige Beispiele. Ein typische Edelstein, der als Schutzstein für die Gesundheit gilt ist der Grünquarz. Denn dieser soll die Drüsen vor Erkrankungen bewahren. Der Hämatit indes ist ein Heilstein. Denn dieser soll eine norme positive Wirkung auf das Blut haben und insbesondere  Linderung bei Menstruationsschmerzen bringen. Der Jadestein nimmt unter den Edelsteinen in Bezug auf seine nachgesagte Wirkung auf die Gesundheit eine Sonderstellung ein. Denn die Stärke bzw. Wirkung von diesem Edelstein hängt von der Farbe ab. Der Jadestein hat dabei vor allem eine Wirkung auf die Psyche. Dies wussten im Übrigen schon die Azteken und die Mayas in Mittelamerika zu schätzten. In diesen Hochkulturen hatte Jade einen höheren Stellenwert als Gold. Heute kommt Jade vor allem in der TCM eine sehr hohe Bedeutung zu. Jadestein-Amulette werden über den Haupt-Energiepunkt des Körpers getragen.

Yoga gegen Rückenschmerzen

Eine häufige Ursache im Alltag schlecht gelaunt zu sein, nicht zur Arbeit gehen zu können und im Alltag einem Handicap zu unterliegen ist der Rücken. Rückenbeschwerden sind weltweit auf Platz 1 der Schmerzen zu finden, die den höchstmöglichen Anteil daran haben, dass manche Menschen mit ihrem Leben voller Schmerzen nur wenig Freude erleben dürfen. Sei es aufgrund eines Wachstumsschubs, einem Bandscheibenvorfall, einem Unfall oder durch Überarbeitung sowie wenig Entspannung. Abhilfe schafft da oftmals nur ein Psychotherapeut, wo die Termine Monate dauern können, stimmt es? Nein, das ist so nicht ganz richtig, weil auch Yoga zur Entspannung der Rückenmuskulatur beiträgt, sodass die Heilung hier auch selbst in die Hände genommen werden kann.

 

Yoga gegen Rückenschmezen – das sind die Gründe für eine Heilung/Linderung der Beschwerden

 

Zum einen muss natürlich für erfahrene Yoga Lehrer und Schüler nicht extra erwähnt werden, dass Yoga die Anspannung im Körper löst sowie den Geist von allem Stress befreit. Das bedeutet, dass eine Grundeinstellung durch Meditation geändert wird. Dadurch kann sich die Psyche auf die Entspannung besser einlassen, was sich wiederum auf den Körper auswirkt und positive Akzente bei der Bekämpfung von Rückenbeschwerden aufweist. Hinzu kommt, dass beim Yoga keine schnellen sowie ruckartigen Bewegungen möglich sind und alles mit einer gewissen „Langsamkeit“ stattfindet. So sind Überstrapazierungen nicht möglich und Yoga greift bei den Beschwerden da ein, wo andere Trainingseinheiten nicht vorwärtskommen.

 

Yoga gegen Rückenschmerzen
© De Visu – Fotolia

Yoga ist für den Rücken eine angenehme Abwechslung zu alltäglichen Bewegungsabläufen. Durch die reine Meditation beginnt bereits eine physische Entspannung und die psychische Entspannung verhilft bei Rückenschmerzen ebenso. Durch leichte, aber gesunde Übungen werden die Muskeln zwar beansprucht, aber nur leicht und sorgfältig. Dennoch werden Verkrampfungen und Entzündungen nachhaltig gelindert. Das ist der Grund, wieso Yoga in der Tat in der Lage ist, Rückenbeschwerden zu lindern oder gar ganz zu heilen. Selbstverständlich darf Yoga nicht direkt nach Rücken-OPs getätigt werden, ehe hier die Naht abgeheilt ist. Doch auch dann hilft Yoga für den leichten Einstieg in ein schmerzfreies Leben.